Pressemitteilungen

Liebe JournalistInnen,

hier sind aktuelle Pressemitteilungen der Grünen Hamburg für Sie zugänglich. Gerne nehmen wir Sie in unseren Verteiler auf und senden Ihnen die Pressemitteilungen der Grünen Hamburg direkt zu.

E-Mail an die Landesgeschäftsstelle mit dem Betreff "PM abonnieren" genügt.

Pressemitteilung Nr. 19/1
Anlässlich des Europatages am 9. Mai erklären Katharina Fegebank, Landesvorsitzende der Hamburger Grünen und Manuel Sarrazin, stellvertretender Landesvorsitzender der Hamburger Grünen:
Zum Kirchentag erklärt Katharina Fegebank, Landesvorsitzende der Hamburger GRÜNEN: "Wir begrüßen die BesucherInnen in Hamburg zum Kirchentag. Soviel Du brauchst, in diesem Motto des Kirchentags steckt sowohl ein neuer Wohlstandsbegriff, wie auch eine Absage an Maßlosigkeit und ein behutsamer Umgang mit Natur und Umwelt. Hier gibt es thematisch viele Bezüge zu grünen Anliegen. Die Schwerpunkte des diesjährigen Kirchentags lauten - Soziale Gerechtigkeit, Grenzen des Wachstums und interreligiöser Dialog. Auch da sind Schnittmengen mit grüner Politik deutlich erkennbar. Wir wünschen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kirchentags eine gute Zeit in Hamburg, spannende Gespräche und interessante Begegnungen."
Die Hamburger GRÜNEN werden morgen bei den 1. Mai-Kundgebungen am Fischmarkt und am Harburger Marktplatz mit Infoständen vertreten sein. In Harburg spricht Beate Müller-Gemmeke (MdB), gewerkschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN Bundestagsfraktion. Dazu Katharina Fegebank, Landesvorsitzende der Hamburger GRÜNEN: "Wir fordern zum 1. Mai gute Arbeit, gute Löhne und mehr Mitsprache der Beschäftigten. Wir setzen uns für mehr soziale Gerechtigkeit ein und kämpfen deshalb in den kommenden Monaten für einen politischen Wechsel am 22. September. Unsere Ziele auf Bundes- und Landesebene sind gute Ausbildung, verstärkte berufliche Weiterbildung, lebenslanges Lernen und mehr gleichberechtigte Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt.
Die Katastrophe von Tschernobyl jährt sich am Freitag, 26. April 1986, zum 27. Mal. Seitdem sind rund um Hamburg neue AKWs entstanden, haben sich viele AKW-Unfälle ereignet, und nach Gorleben wurde der Atommüll der ganzen Republik gekarrt. Um Hamburg herum bleibt die Gefahr, die von der Atomtechnik und ihren Abfällen ausgeht, weiter bestehen. Dazu Katharina Fegebank, Landesvorsitzende der Hamburger GRÜNEN: "Die Nuklear-Katastrophe von Tschernobyl lehrt, dass Atomkraft eine unbeherrschbare Risikotechnologie war und ist.
Eines der wichtigsten Zukunftsthemen für eine moderne, lebenswerte und grüne Stadt ist die Energieversorgung. Ohne Not will die SPD den Einfluss auf die Energiepolitik Hamburgs in der Hand von zwei Großkonzernen belassen, die mit ihrer aggressiven Kohle- und Atompolitik die Zukunft Hamburgs aufs Spiel setzen. Am Dienstag, 26. März, beschlossen die Hamburger GRÜNEN auf einem Landesausschuss, dass sie die die Volksinitiative "Unser Hamburg - Unser Netz" beim Volksentscheid am 22. September 2013 uneingeschränkt unterstützen.
Die Hamburger GRÜNEN laden am Samstag, 23. März, zu einem Programmforum ein, bei dem der Entwurf des Bundestagswahlprogramms von Bündnis 90/DIE GRÜNEN diskutiert wird. Die Zeit bis zur Bundesdelegiertenkonferenz im April wollen die Hamburger GRÜNEN für eine intensive basisorientierte Beratung des Entwurfs nutzen. Die Debatte auf dem Programmforum am Samstag eröffnet Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Nach der Debatte um die Präambel werden in mehreren Einzelforen ausgewählte Themenfeldern und Schlüsselprojekte beraten.
Am heutigen Donnerstag, 21. März, ist der Internationale Tag gegen Rassismus. An diesem Tag geht es darum, Zeichen zu setzen gegen Fremdenfeindlichkeit sowie jede Art von Diskrimininierung und Verharmlosung von Gewalt. Und es gilt, den Opfern rassistischer Diskriminierung und Gewalt zu gedenken und eine umfassende Aufklärung aller rassistisch motivierten Morde zu fordern, vor allem jener des NSU. Die Ausweitung der Menschenrechtsbildung als Baustein antirassistischer Bildungsarbeit steht nach wie vor auf der Tagesordnung.
Seit 1996 wird die tibetische Flagge auf Rathäusern und öffentlichen Gebäuden in Deutschland und weiteren europäischen Ländern gehißt, um auf die menschenrechtliche Situation in Tibet und auf den Wunsch der Tibeter nach Autonomie aufmerksam zu machen. Nur in Hamburg nicht.
Am 11. März 2011 begann um 14:47 Uhr (Ortszeit) mit einem Erdbeben und und einem darauffolgenden Tsunami die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. Nach mehren Explosionen wurden große Mengen an radioaktivem Material freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung. Ungefähr 100.000 bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verendeten. Viele Bauern verloren ihre Existenz aufgrund der verstrahlten Böden.
Nach wie vor verdienen Frauen bundesweit 22 Prozent weniger als Männer. Und noch immer sind die Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen begrenzt. Eine Rolle spielt dabei, dass Eltern, obwohl sie es wünschen, Erwerbs- und Familienarbeit nicht immer partnerschaftlich aufteilen können. Alleinerziehende werden bei Jobsuche und Alltagsbewältigung gleich ganz alleine gelassen.

Seiten