Grüner Wagen beim CSD: "It's okay to marry gay!
Dazu erklärt Katharina Fegebank, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Hamburg: "Die Straßenparade zum CSD lädt zum ausgelassenen Feiern ein, ist aber auch immer mit einer politischen Botschaft verbunden. Gleiche Rechte für Lesben und Schwule sind ein Verfassungsgebot! Das belegt das Bundesverfassungsgericht in seinem aktuellen Urteil und verpasst damit der Politik der Untätigkeit der schwarz-gelben Koalition einen gewaltigen Dämpfer. Es ist schon bemerkenswert, dass sich die Bundesregierung immer noch hartnäckig weigert, endlich die immer noch bestehende Diskriminierung von Schwulen und Lesben beispielsweise im Steuer- und Adoptionsrecht zu beseitigen. Es ist höchste Zeit, dass auch die Kanzlerin öffentlich bekennt It´s okay to marry gay! und die überfälligen gesetzlichen Änderungen zur vollständigen Gleichberechtigung endlich auf den Weg bringt. Als Grüne werden wir weiter auf allen Ebenen für die gleichen Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender kämpfen."
Farid Müller, Schwulen- und lesbenpolitischer Sprecher der GAL-Bürgerschaftsfraktion, sagt: "Ich vermisse den Ersten Bürgermeister und CSD-Schirmherrn Olaf Scholz schon beim ganzen CSD und nun auch noch bei der Parade. Eine virtuelle Schirmherrschaft gibt keine Botschaft für mehr gesellschaftliche Akzeptanz her. Schade Herr Bürgermeister!"
Auf und um dem Party-Wagen der Hamburger GRÜNEN werden ab 12:00 VertreterInnen des Landesvorstands, der Bürgerschaftsfraktion, der Kreisverbände und der GRÜNEN JUGEND vertreten sein. Start ist um 12:00 auf der Langen Reihe in St. Georg. Auf dem CSD-Straßenfest gibt es vom 3. bis 5. August am Jungfernstieg/Ballindamm auch einen Infostand der GAL-Bürgerschaftsfraktion.
Der Christopher Street Day findet dieses Jahr zum 32. Mal in Hamburg statt. Bereits seit 1980 lädt Hamburg Pride zu der politischen Parade ein, auf der Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender für gleiche Rechte, gesellschaftliche Akzeptanz und Fairness demonstrieren.

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Silke Lipphardt








