Hamburg atmet auf

Luftreinhalteplan

Hamburg atmet auf

Der Senat hat heute den neuen Luftreinhalteplan beschlossen. Neue U- und S-Bahnlinien, mehr Radverkehr, emissionsarme Busse und die Förderung der Elektromobilität sollen die Luftqualität verbessern. Rund 41.500 Menschen müssen derzeit mit erhöhter Stichstoffbelastung leben, deshalb wird es in Teilen der Max-Brauer-Allee und der Stresemannstraße zu Fahrverboten für bestimmte Dieselfahrzeuge geben.
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Dazu erklärt die GRÜNE Landesvorsitzende Anna Gallina: „Der Luftreinhalteplan enthält gute Nachrichten: Rund 41.500 Menschen, die mit besonders schlechter Luft leben müssen, können bald aufatmen. Es ist gut und richtig, dass dreckige Dieselfahrzeuge die Max-Brauer-Allee und die Stresemannstraße zukünftig nicht mehr durchfahren dürfen. Mit dem Verbot werden Gesundheits- und Umweltschutz erstmals gleichrangig mit dem reibungslosen Verkehrsfluss behandelt.

Neben dem akuten Gesundheitsschutz sind solche Maßnahmen wichtig, um den notwendigen Druck auszuüben, damit die Autoindustrie die Tricksereien mit den Abgaswerten endlich beendet. Würden alle Dieselfahrzeuge ihre offiziellen Werte auch auf der Straße einhalten, hätten wir eine Sorge weniger.“

Der stellvertretende Landesvorsitzende Michael Gwosdz ergänzt: „Der Luftreinhalteplan macht deutlich: Es ist gerade der Hafen, der zur Stickstoffbelastung in Altona beiträgt. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Maßnahmen, mit denen vor allem das Verbrennen von Schiffsdiesel an Land verhindert werden soll, langfristig erfolgreich sind und den Hafen ökologisch voran bringen.“